dancing on the borderline

 

Unsicherheit. Angst. Sehnsucht. Ich bin müde, wirklich, so müde. Er fragte mich vor ein paar Tagen, als wir in meiner Küche saßen und etwas gegessen haben, ob ich mich "depressiv fühle", als ich meinte, dass ich "es so müde sei", bezogen auf die Auswirkungen der Gewaltgeschichte. Nein, antwortete ich, eigentlich nicht.

Eigentlich.

In dem Moment war es eine wahre Antwort. Die andere Wahrheit ist aber auch, dass es manchmal mittlerweile doch wieder so ist - und zwar volles Programm. Das wird mir gerade erst so richtig bewusst, weil ich mich so verdammt schlecht fühle, seit ich wieder zu Hause bin. Es war schon so viel Überwindung nötig sich überhaupt hin zu setzen und etwas aufzuschreiben.

Vielleicht fühle ich mich auch deshalb derzeit so unsicher und ängstlich in Bezug auf ihn, obwohl er mir keinerlei Grund dazu gibt. Wirklich keinen. Auf jeden Fall war es gut, dass ich es geschafft hatte heute Mittag meinen Mund aufzumachen, auch wenn wir nicht besonders lang darüber sprachen. Besonders schön war, dass er das anerkennen konnte und ihm offensichtlich klar war, dass man erst mal gehörigen Mut braucht um so etwas anzusprechen. Ich weiß gar nicht mehr, ob ich mich bedankt hatte dafür... Denn das war ich ihm in dem Moment: dankbar.

In diesem Sinne werde ich mich jetzt weiterhin versuchen auf die ganzen positiven Bilder vom Wochenende zu besinnen... .

8.12.13 20:47

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